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Tikkurila ist seit Jahren erfolgreich in dem Bereich der VOC-Emissionen

Seit bereits 17 Jahren hat Tikkurila erfolgreich die VOC - Emissionen in Finnlands Farbe-Produktionsstätten mit der ersten, auf dem Markt gebrachten verbessernden katalytischen VOC – Verbrennungsanlage, versorgt. Die katalytische Verbrennung hat sich als gut einsetzbar, verlässlich und effektiv erwiesen, um auf die ökologischen Herausforderungen reagieren zu können. Die Anlage erfüllt die heutigen strengen Umweltauflagen. 

Zu Beginn der 90iger Jahre forderten die finnischen Umweltbehörden, dass die Lackfabrik Tikkurila beginnt, die Kohlenwasserstoff-Emissionen getrennt von dem Herstellungsprozess der Dekorfarbe zu eliminieren.  Diese Emissionen sind für die Qualität der Luft sowie der bodennahen Ozonbildung schädlich. Die katalytische VOC-Test-Verbrennungsanlage, vom technischen Leiter von Formia Reijo Lylykangas entwickelt, bot Tikkurila eine effektive Lösung, um die VOC-Emissionen zu beseitigen. Unangenehmer Geruch von Schwefelwasserstoff und anderen Verbindungen, die in der Produktion der Lack-Klebstoffe gelöst werden, konnten mit der gleichen Verbrennungsanlage eliminiert werden.

Katalytische VOC - Verbrennung als eine bemerkenswerte und zuverlässige Lösung
"Obwohl der Anteil der Wasser-basierten Produkte kontinuierlich zunimmt, werden die lösemittelhaltigen Lacke noch für lange Zeit dominieren, vor allem in der Lack – und Farbenindustrie", so Pekka Kotilainen (Umweltbetriebsleiter von Tikkurila). „Die EU-Gesetzgebung verlangt von den Unternehmen, welche mit der Verwendung von Lacken, Klebstoffen oder anderen Beschichtungen mit organischen Lösungsmitteln, z.B. Lackierereien, arbeiten, ihre VOC-Emissionen zu verringern, sodass sie einen bestimmten Grenzwert nicht überschreiten. Die Umstellung auf wasser-basierte Produkte ist eine Möglichkeit, die gesetzlichen Vorschriften zu erfüllen - vorausgesetzt, dass weitere effektive lösemittelfreie Produkte vorhanden sind. Eine weitere Option ist, mit den bewährten lösemittelhaltigen Lacken weiter zu arbeiten, in Verbindung mit einem technischen System zur Behandlung der flüchtigen Lösemittel. Katalytische Verbrennung ist dafür eine ausgezeichnete Wahl ", sagt Kotilainen.

In den vergangenen 17 Jahren war die VOC Oxidationsanlage mit drei Umbauten ihre meiste Zeit in Tikkurila in Betrieb. Das Unternehmen folgt strengen Umweltauflagen, welche die Emissionen der Fabrik  in puncto Luft, Wasser und auf dem Boden begrenzt. Diese Emissionen werden genau kontrolliert. Vier mal im Jahr werden interne VOC-Emissionsmessungen durchgeführt.  Jedes zweite Jahr wertet ein akkreditiertes Forschungslabor vergleichende Follow-up-Messungen aus. "Nach der VOC-Gesetzgebung liegt  der Grenzwert für die Verbrennungsanlage bei 100 mg C/Nm3. Auch Zuverlässigkeit ist eine wesentliche Voraussetzung, da ein Minimum von 96% Betriebsbereitschaft der Anlage einzuhalten ist.  Im Laufe der Jahre traten keine Probleme mit einer dieser Auflagen auf", erzählt Kotilainen.  "Die VOC-Oxidationsanlge läuft vollautomatisch und benötigt keine täglichen oder wöchentlichen Bedienungen. Unserer Service beinhaltet die Überprüfung der Temperatur auf dem Bedienfeld dreimal am Tag, sowie eine wöchentlich externe visuelle und abgehörte Wartung“, erklärt Rainer Lanaeus, der HLK-Supervisor der Tikkurila Wartungsabteilung.

Service und Maßnahmen der Wartung und Instandhaltung der VOC - Verbrennungsanlage wurden systematisch bei Tikkurila registriert. Die häufigsten Maßnahmen waren der Ersatz von Ventildichtungen und Heizwiderstände. Zweimal im Jahr wird die Verbrennungsanlage ausgeschaltet um einen Ölwechsel durch zu führen und gegenwärtig werden die Filter nach anderthalb Jahren ausgetauscht.  "Der Betrieb der Katalysatoren ist während der langen Gebrauchsdauer nicht erheblich beeinträchtigt worden, obwohl größtenteils Schwefel – Zusammensetzungen und andere geruchsintensive Verbindungen von dem Unternehmen nachts verarbeitet wurden", erzählt Lanaeus. Dies beruht auf der Tatsache, dass ein Edelmetall-Katalysator, ähnlich denen in Millionen von Autos und Lastwagen, verwendet wird. Die Edelmetalle Platin und Palladium in der PGM Katalysator – Technologie reagieren nicht mit Schwefel wie grundlegende Metalloxidkatalysatoren es tun.

Die heutige VOC-Technologie, bemerkenswert kompakt und energiesparend
Diese VOC Oxidationsanlage ist die erste regenerative katalytische VOC - Verbrennungsanlage auf dem Markt und repräsentiert die Vorgänger von Formia Smart VOCTM Verbrennungsanlagen. In Bezug auf die Dimensionierung, mechanische Struktur und Größe ist sie relativ groß. Die aktuelle Produktpalette der Smart VOCTM Anlage basiert auf der gleichen katalytischen Verbrennungstechnologie wie ihre Vorgänger. Jedoch sind diese Anlagen aufgrund einer innovativen Struktur etwa um das Zehnfache kleiner. Auch der Energieverbrauch ist um ein Zehntel im Vergleich zur Test-Verbrennungsanlage vermindert worden.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte den Vertriebsleiter: kari.anttila(at)formiasmartvoc.com, tel +358 (0)40 5042 950.